Über mich

Als ich 1978 an der Uni für das kleine Latinum paukte, stieß ich sehr bald auf den Satz: non scholae sed vitae discimus (nicht für die Schule, für das Leben lernen wir). Ich begrub meine akademischen Ambitionen und trat im Februar 1979 meine Ausbildung zur Hebamme an. Meine erste Berufung.
Nach 17 Jahren Arbeit mit dem und für das Leben wechselte ich meinen Beruf und wurde Journalistin – meine zweite Berufung.

„Wie passt das zusammen: Hebamme und Journalistin?“ werde ich oft gefragt. Perfekt, finde ich. Viele Tugenden, die für meinen ersten Beruf (vor allem als Hausgeburtshebamme) unerlässlich waren, bereichern heute meine Arbeit als Journalistin: Geduld, Genauigkeit, Großzügigkeit, Gewährenlassen – und Genuss.

Schwerpunkte meiner heutigen Arbeit: Schreiben zu Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und erstes Lebensjahr und Hebammenarbeit; Recherche, Reportagen, Redaktion, redigieren, Lektorat, Vorträge, Seminare …

 

Auf den Weg gebracht

1981 Mitglied der Frauengruppe im Gesundheitsladen, Mitherausgeberin der Broschüre „Schwangerschaft und Geburt in Hamburg“ – die erste ihrer Art im Norden

1987 Mitbegründerin des Kinderladen Donnerstraße e.V.

1992 Mitbegründerin des Geburtshauses Hamburg e.V.

1997 Veröffentlichung meines ersten Elternratgebers bei Rowohlt, Reihe „mit kindern leben“ „Was stillende Mütter essen sollen“ (inzwischen ist es übersetzt ins Italienische „Le ricette per la neo-mamma. Per la salute della donna che allatta e del bambino“ Red Edizioni 2011, 2. Auflage)

2000 Mitbegründerin des Hebammenforums, der Fachzeitschrift des Deutschen Hebammenverbands, maßgeblich verantwortlich für die journalistische Struktur

2002 Veröffentlichung meines ersten Fachbuchs bei Hippokrates, edition Hebamme „Ratgeber für den Einstieg in die Freiberuflichkeit“

2014 Mit-Initiatorin und -Entwicklerin der ersten deutschsprachigen Hebammen-Wissenschaftszeitschrift mit peer-reviewten Artikeln: Das Wissenschaftsforum. Als unregelmäßig erscheinendes Supplement im Hebammenforum.